Gruppe für psychosoziale Beratung

Funke, Kohlmann, Löckener, Zydra-Echelmeier

Coronazeit ist eine besondere Zeit mit besonderen emotionalen Herausforderungen

Seien Sie herzlich willkommen auf der Seite der Beratungsgruppe am AVB!

Es wäre naiv, davon auszugehen, dass die Zeit des Online-Unterrichts „einfach nur Schule in anderer Form“ sei. Im Gegenteil ist diese Zeit bei einzelnen, vielleicht sogar bei vielen eine Phase, die mit großen emotionalen Unsicherheiten, Ängsten und Überlastungsgefühlen verbunden ist. Das betrifft Unterrichtende wie Lernende. In der 15. Mail zum Umgang mit dem Corona-Virus betont das Schulministerium deshalb zu Recht, dass diese Ängste ernst genommen werden müssen. Das gilt auch und besonders, wenn gerade jetzt in Abschlussprüfungen eigentlich möglichst optimale Leistungen erbracht werden wollen.

Um mit emotionalen Irritationen und Belastungen gut umgehen zu können, ist manchmal Unterstützung von außen hilfreich. Sollten Sie eine solche Unterstützung suchen – ob im Zusammenhang mit anstehendem Examen oder darüber hinaus –, haben Sie die Möglichkeit, sich an jede beliebige Lehrperson Ihres Vertrauens oder auch an die Mitglieder der Beratungsgruppe der Schule zu wenden. Die Kontaktmöglichkeiten finden Sie auf der Übersichtsseite der Beratung am AVB. Wir suchen gemeinsam mit Ihnen ein Gesprächsformat (telefonisch, per Online-Chat oder im persönlichen Gespräch in der Schule), das Ihnen passend erscheint und gut tut.

Was uns als Beratungsgruppe in der Corona-Krise bewegt

„Manchmal sind die Dinge, die wir nicht ändern können, genau die Dinge, die uns ändern.“

In diesen nicht so leichten Tagen trifft dieser Spruch doch vielleicht das Gefühl, das uns alle erreicht. Wir können die Situation nicht ändern, aber die gegenwärtige Situation ändert uns. Und darin kann man durchaus etwas Positives sehen. Wir müssen zwar körperlich Abstand halten, aber es entsteht auch eine neue Nähe in der Gesellschaft, in unserer Stadt und in unserer Schulgemeinde. Wir können die gegenwärtige Situation nicht ändern, aber wir können sie nutzen, um uns endlich einmal Zeit zu nehmen für uns selbst. Alles geht langsamer und viele spüren, das tut gut. Wir sind medial so gut vernetzt, dass wir nicht vereinsamen. Nutzen wir die neuen Medien, um anderen beizustehen, die in diesen Tagen doch von dem einen oder anderen mulmigen Gedanken ergriffen werden, vielleicht Ängste haben, und machen wir ihnen Mut.

 

Anna Kohlmann, Christina Zydra-Echelmeier, Mathias Funke, Siegfried Löckener

Auf dieser Seite sind unsere Kontakte zu finden. (bitte klicken!)